Blog

Hitzewallungen im Hochsommer: Wie Sie mit der richtigen Ernährung in den Wechseljahren Ihre innere Klimaanlage einschalten

Wenn das Thermometer im Sommer die 30-Grad-Marke knackt, kommen viele ins Schwitzen. Doch für Frauen in den Wechseljahren wird die Sommerhitze oft zur echten Belastung: Wenn zu den Außentemperaturen auch noch plötzliche Hitzewallungen und Schweißausbrüche kommen, ist es mit dem Wohlbefinden schnell vorbei.

Der Grund dafür? Durch den sinkenden Östrogenspiegel gerät die körpereigene Temperaturregelung im Gehirn durcheinander. Was viele nicht wissen: Bestimmte Lebensmittel wirken in dieser Phase wie Brandbeschleuniger – während andere dem Körper helfen, sich von innen heraus herunterzukühlen.

Die typischen Sommer-Fallen bei Hitzewallungen

Oft greifen wir bei Hitze intuitiv zu Dingen, die den Körper zusätzlich belasten:

  • Eiskalte Getränke: Sie wirken im ersten Moment erfrischend, erfordern aber paradoxerweise viel Energie, um im Magen auf Körpertemperatur erwärmt zu werden. Das erzeugt im Nachgang noch mehr innere Hitze.
  • Koffein & Alkohol: Beide Genussmittel erweitern die Gefäße, kurbeln das Nervensystem an und triggern prompt die nächste Schweißattacke.
  • Scharfe Grillgewürze: Feurige Gewürze heizen den Stoffwechsel massiv an und bringen Sie so noch mehr zum Schwitzen.

Zurück zur Leichtigkeit: So hilft die richtige Ernährung

Die gute Nachricht? Sie sind den hormonellen Schwankungen nicht hilflos ausgeliefert. Durch gezielte Anpassungen Ihrer Ernährung lässt sich Ihre innere Klimaanlage erstaunlich gut regulieren:

  • Gezielte Proteinzufuhr: Hält den Blutzucker stabil und beugt Hitzeschüben vor.
  • Pflanzliche Helfer: Phytoöstrogene können den Hormonhaushalt sanft unterstützen.
  • Kluges Flüssigkeitsmanagement: Ausgewählte lauwarme Teesorten kühlen nachhaltig.

Da jeder Körper und jede Hormonumstellung völlig einzigartig sind, gibt es hier kein Standardrezept. Was der einen Frau hilft, muss für die andere nicht die perfekte Lösung sein.

Ihre individuelle Ernährungsberatung bei Wechseljahrsbeschwerden in Vorarlberg

Möchten Sie erfahren, welche Lebensmittel Ihren Körper in den Wechseljahren optimal kühlen und wie Sie gleichzeitig typische Beschwerden nachhaltig lindern können?

Als Diätologin in Rankweil unterstütze ich Frauen aus ganz Vorarlberg dabei, wieder mehr Wohlbefinden in dieser Lebensphase zu erlangen. Ich stimme Ihre Ernährung exakt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, Ihre Symptome und Ihren Alltag ab – ganz ohne Verbote, dafür mit viel Alltagstauglichkeit.

Ich freue mich darauf, Sie in meiner Praxis in Rankweil kennenzulernen und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten!

 

Quellen:

  • DGGG, OEGGG, et al. (2020/2023). S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen. AWMF-Leitlinienregister.
  • Taku, K., et al. (2012). Extracted or dietary soy isoflavones for menopausal hot flashes: a systematic review and meta-analysis. Menopause, 19(7), 776–790.
  • Kroenke, C. H., et al. (2012). Effects of a dietary intervention and weight change on vasomotor symptoms in the Women's Health Initiative. Menopause, 19(9), 980–988.
  • Faubion, S. S., et al. (2015). Caffeine and menopausal symptoms: what is the association?. Menopause, 22(2), 155–162.
  • Siekmann, L., et al. (2019). Thermoregulatory responses to gastrointestinal thermal challenges. Journal of Thermal Biology, 82, 110–118. (Vgl. auch: Silbernagl, S. & Despopoulos, A. Taschenatlas Physiologie).

 

Bildquellenachweise: Foto von Kateryna Hliznitsova auf Unsplash